Konflikte im Betrieb

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Jan 302012
 

Konflikte im Betrieb -
Eine erziehungswissenschaftliche Studie zur Perspektive der Beteiligten

Monika Niebuhr

In der Moderne haben Arbeitsplatzkonfl ikte, bis hin zu Mobbing fällen, an Bedeutung und Umfang zugenommen. Im Sinne des Lebenslangen Lernens wird vorausgesetzt, dass aus Konflikten gelernt wird, und dass auch Lehren als Mittel der Intervention Anwendung findet. Monika Niebuhr analysiert anhand von Interviews mit unterschiedlichen Konfliktakteuren – Konflikt- und Mobbing-betroffenen, Mobbern, (intervenierenden) Vorgesetzten und Betriebsräten – welche Bedeutung diese ihren Konflikten zuschreiben, wie sie den Umgang mit ihnen charakterisieren und welche Bedeutung Lernen und Lehren beim Umgang mit Konflikten einnehmen. Durch die Bestimmung von Konflikt-, Lern- und Lehrtypen und die Beschreibung typischer Zusammenhänge öffnet die Autorin den Blick für komplexe Muster des Umgangs mit Konflikten, die sich zwischen (pragmatischem) Nicht-Lernen und (habitualisiertem) Lernen – zwischen (erwartungsfreiem) Nicht-Lehren und (generalisiertem) Lehren bewegen. Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Erziehungs- und der Kommunikationswissenschaft sowie der Soziologie und an PraktikerInnen in den Bereichen Lebenslanges Lernen, Konflikte und Mobbing.

ISBN 978-3-531-17800-4

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Bildungsprozesse in bürgerschaftlichen Initiativen -
Eine empirische Studie zur Transformation konjunktiver Orientierungen

Siglinde Naumann

In bürgerschaftlichen Initiativen kommen Menschen aus unterschiedlichen Altersgruppen, verschiedenen Geschlechts und differenten Bildungsmilieus zusammen. Dies kann in einigen Initiativen Probleme bereiten, während andere ihr Verschiedensein produktiv zu nutzen wissen. Siglinde Naumann geht der Frage nach, ob es einen Zusammenhang zwischen der gelebten Praxis der Engagierten im Umgang mit ihrer Unterschiedlichkeit und dem Lernpotential der Initiativen gibt. Anhand von Gruppendiskussionen nach der dokumentarischen Methode werden in sechs Initiativen die handlungsleitenden Orientierungen im Umgang mit Heterogenität untersucht. Damit wird eine empirische Grundlage geschaffen, die für eine Entwicklung vielfaltsinkludierender Lernansätze und Lernarrangements genutzt werden kann. Das Buch wendet sich an Dozierende, Studierende und PraktikerInnen der Erwachsenenbildung/Weiterbildung sowie der Pädagogik.

Dr. Siglinde Naumann ist Professorin für Soziale Arbeit an der Fachhochschule Nordhausen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Bildungsprozesse im Bürgerschaftlichen Engagement, Bürgerschaftliches Engagement von Migrantinnen und Migranten.

ISBN: 978-3-531-16781-7

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Erneuerung der Interessetheorie

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Jan 302012
 

Erneuerung der Interessetheorie
Die Genese von Interesse an
Erwachsenen- und Weiterbildung

Anke Grotlüschen

Aufbauend auf Theorien und Forschungsergebnissen zu Bildungsinteressen geht Anke Grotlüschen der Frage nach, wie Interesse entsteht und verläuft und diskutiert die Rahmenbedingungen einer erneuerten pädagogischen Interessetheorie. Die Arbeit fußt auf pragmatistischer, subjektwissenschaftlicher und habitustheoretischer Theorie, die zu einem Zweiachsenmodell der Interessegenese führt. Drei empirische Annäherungen stützen zwei zentrale Thesen: Interesse durchläuft die Phasen der Latenz, der Expansion und der Kompetenz (Interessephasen). Es entsteht und vergeht nur langsam (Interesseträgheit). Die Autorin zeigt, dass die Entstehung von Lerninteressen und Lernwiderständen auf die umgebende Welt in differenzierbarer Weise bezogen sind. Dennoch sind sie zugleich unabdingbar an eine subjektiv empfundene Selbstbestimmung gebunden. Beide Elemente – der äußere Anstoß und die subjektiv erlebte Selbstbestimmung – charakterisieren das Phänomen Interesse.

Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Soziologie und der Erziehungswissenschaft sowie an Personen, die in ihrem beruflichen Umfeld mit der Erwachsenenbildung befasst sind.

ISBN: 978-3-531-17491-4

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